Teil eines Werkes 
104. Band, Robin der Rothe : 5. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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Weibern mit Rocken und Spindeln, und der Dougal, wer haͤtte gedacht, daß der ſoviel Gruͤze in ſeinem Kopfe haͤtte, der ute mit etwas anders bedeckt war als mit ſeinem zottigen Haar. Aber weiter, ich fuͤrchte ſchon, was kom⸗ men wird, meine Helene iſt ein eingeflelſchter Teufel, wenn ihrs Blut warm wird, das arme Weib, ſie hat nur zu viel Urſache dazu. 337

Ich ſchilderte ihm nun ſo ſchonend, wie moͤglich, un⸗ ſern Empfang, aber ich ſah deutlich, wie peinlich ihm meine Erzaͤhlung war.

Ich gaͤbe tauſend Mark darum, ſagte er,wenn ich

zu Hauſe geweſen waͤre, Fremde zu mißhandeln, und

noch dazu meinen eigenen Vetter, der ſo gefaͤllig gegen mich war, ich wollte lieber, ſie haͤtten in der Tollheit das halbe Lennox verbrannt. Aber ſo kommt's, wenn man ſich auf Weiber und ihre Jungen verlaßt, die kennen we⸗ der Maaß, noch Ziel, das kommt aber alles von dem

verfluchten Zoͤllner, der mich durch das Vorgeben einer Bot⸗

ſchaft von Raſchleigh betrog, den ich in des Koͤnigs Ange⸗ legenheiten treffen follte, ich dachte ſchon, Garſchatka⸗ chin und ein Theil der Lennox⸗Miliz wuͤrde ſich fuͤr Koͤnig Jakob erklaͤren. Als ich aber hoͤrte, der Herzog ſei da, ſah ich, daß ich rein betrogen ſei, und als ſie mir den Pferd⸗ gurt um die Arme ſchlangen, da mußte ich errathen, was mich erwartete; denn ich kannte Euern Vetter, der, mit Erlaubniß, ein glatter Burſche iſt, und gerne Leute ſeiner Art gebraucht. Ich wuͤnſche, er moͤchte hier nicht die Hand im Spiele gehabt haben der Burſche, der Morris, ſah verzwelfelt ſchief darein, als ich mich entſchloß, ihn als Geiſel fuͤr meine Sicherheit zuruͤckzulaſſen, aber ich bin

dennoch zuruͤckgekommen, troz ihm und denen, die ihn