Teil eines Werkes 
103. Band, Robin der Rothe : 4. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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90 mich zu verlaſſen, erſtlich in der Gefahr, zwiſchen rothen, tollen Hochlaͤndern und Rothroͤcken erſchoſſen oder ertraͤnkt zu werden, und dann zwiſchen Erde und Himmel auf⸗ gehangen, wie eine alte Feldſcheuche, ohne auch nur zu verſuchen, uhl uhl! ohne auch nur zu verſuchen, mir zu helfen?

Ich machte tauſend Entſchuldigungen, und bemuͤhte mich, ihm die Unmoͤglichkeit vorzuſtellen, daß ich ohne Bei⸗ ſtand eines Dritten ihm haͤtte helfen koͤnnen. Es gelang endlich, und Jarvie, der eben ſo verſoöhnlich, als raſch auſ⸗ wallend war, ſchenkte mir ſeine Gunſt wieder. Ich nahm mir nun die Freiheit, ihn zu fragen, wie es ihm gelungen

ſey, ſich ſelbſt loszumachen. 3 Mich loszumachen! Ich hienge noch da oben bis an

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den jängſten Taz, wenn ich mir ſelbſt hätte helfen ſollen. Es war der Dougal, der mich losmachte, wie geſtern. Er ſchnitt mit ſeinem Dolch die Schoͤße von meinem Rocke ab, und ſtellte mich dann mit noch einem ſeiner Geſellen ganz ſaͤuberlich auf die Beine. Aber da kann man ſehen, was ein gutes derbes Tuch iſt, haͤtte ich ſo ein elendes franzoͤſiſches Zeug getragen, es waͤre geriſſen, wie ein al⸗ ter Fetzen, bei einem Gewicht, wie das meinige. Wohl ergeh's dem Weber, der es gewoben hat, ich ſchauckelte und baumelte da ſo ſicher, wie ein Boot an einem dreifa⸗ chen Ankertau.

Ich fragte ihn, was aus ſeinem Retter geworden ſey.

Der Dougal ſagte mir, fuhr er fort,es waͤre ge⸗ faͤhrlich, gleich zu der Lady zu gehen, ich ſolle hier war⸗ ten, bis er kaͤme. Ich glaube, er ſucht Euch, er iſt ein bedaͤchtiger Menſch, und meiner Treul ich wollte ſchwö⸗ ren, er hat Recht mit der Lady, wie er ſie nennt, ſie war

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