126 Allein eie Unfälle des Erzherzogs Karl, die den Aufſtand in Deutſchland neutraliſirt und die von den Tyrolern erfochtenen Vortheile faſt unnuͤtz ge⸗ macht hatten, ſetzten auch den Siegen, mit denen der Erzherzog Johann in Italien den Feldzug begon⸗ nen, ein Ziel. Wir haben bereits bemerkt, daß, nach⸗ dem fuͤr die Sicherheit und die Ehre Oeſterreichs durch Aufſtellung der Hauptarmee, wie man glaubte, hin⸗ reichend geſorgt war, man dieſen jungen Prinzen nach Italien ſandte, ſo wie den Erzherzog Ferdinand nach Polen, um das Intereſſe ihres Hauſes in dieſen alten Beſitzungen zu wahren; Eugen, der Stiefſohn Napoleons und Vicekoͤnig von Italien, wurde am 15. April von dem Erzherzog Johann bei Sacile ge⸗ ſchlagen und genoͤthigt, ſich nach Caldiero an der Etſch zuruͤckzuziehen. Doch ehe noch der oͤſterreichiſche Prinz ſeine Vortheile benuͤtzen konnte, erhielt er die Nach⸗ richt von der Niederlage bei Eckmuͤhl und von der Geſahr, von der Wien bedroht war. Er ſah ſich da⸗ durch genoͤthigt, ſeinen Ruͤckzug in der Richtung von Ungarn anzutreten, wo er vielleicht die weſentlichſten Dienſte leiſten konnte. Er wurde auf dieſem Ruͤck⸗ zug hinwiederum von Eugen verfolgt, der jetzt das Korps von Marmont, das bis dahin in Dalmatien iſolirt geweſen, an ſich ziehen und, durch daſſelbe ver⸗ ſtaͤrkt, die Offenſtve ergeifen konnte. So dauerte der gewaltige Kampf von der Oſtſee anbis zum adriatiſchen Meer, von den oͤſtlichen Pro⸗
Teil eines Werkes
52. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 18. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten


