5) fung einmuͤthiger Widerſtand gefunden; und daß von Seiten Frankreichs die größten Opfer noͤthig ſeyen, um den Kaiſer in den Stand zu ſetzen, das, was er ſo unvorſichtig unternommen, vollends auszufuͤh⸗ ren. Außer dieſen ſo hochſt dringenden ſpaniſchen Angelegenteiten wurden aber auch die Verhaͤltniſſe mit Oeſterreich als ſolche bezeichnet, welche die Aufmerk⸗ ſamkeit Frankreichs und die Vermehrung ſeiner Streit⸗ kraͤfte erforderten, indem Oe eſterreich in der neueſten Zeit auch die ſeinigen bedeutend verſtaͤrkt habe. Durch al' dieſes ſollte der Antrag auf eine neue Aushebung von 3⁰,000 Mann, mit welchem der Bericht ſchloß, begruͤndet werden.
Der Senat, dem dieſe Berichte zugleich mit einer Botſchaft vom Kaiſer mitgetheilt wurden, ermangelte nicht, dieſe neue Tratte auf die franzöſiſche Bevölke⸗ rung, oder vielmehr auf das Fliiſch und das Herx⸗ blut derſelben zu beſtaͤtigen. Wie der Richter in dem Drama, aber ohne Bedauern und ohne Gegen⸗ rede, bewilligte er die Forderung des unerbittlichen Glaͤubigers.„Der Gerichtshof geſtattete und das Ge⸗ ſetz gab es.“„Der Wille Hrankreichs,“ ſagten dieſe kuechtiſchen Senatoren,„iſt einerlei mit dem Willen des Kaiſers. Der Krieg mit Spanien iſt politiſch, gerecht und nothwendig.. So mit all' der Macht ausgeruͤſtet, die ihm ſein gewaltiges Reich geben konnte, wollte Napoleon in ei⸗ geuer Perſon das Geſchaͤft uͤbernehmen, den ſpaniſchen


