Teil eines Werkes 
52. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 18. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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verleitet, nichts als Schande und durchaus keinen Vortheil davon geerntet, und ſich im Gegentheil, in Beziehung auf das Reſultat ſeines frevelhaften Be⸗ ginnens, eben ſo kurzſichtig, als gewiſſenlos in der Wahl ſeiner Mittel gezeigt hatte. Dießmal, wie in ſo vielen andern denkwuͤrdigen Faͤllen, erwies ſich die Ungerechtigkeit zugleich als die groͤßte Thorheit. 7

Nachdem er wie im Triumphe nach Paris zuruͤck⸗ gekommen, beobachtete Buonaparte eine zeitlang ein gaͤnzliches Stillſchweigen uͤber die Angelegenheit der Halbinſel; er begnuͤgte ſich, zu verſichern, daß Alles gut gehe, und daß die wenigen, von engliſchen Agen⸗ ten erregten Unruhen durch die Weisheit des Staats⸗ rathes und den bereitwilligen Beiſtand der guten Buͤr⸗ ger unterdruͤckt worden ſeyen, die fuͤr Spanien uberall kein Heil ſaͤhen, als in der Erneuerung des bourboni⸗ ſchen Familienvertrags in der gluͤcklicheren Dynaſtie Napoleon's. um dieſen Angaben Glauben zu verſchaffen, wurden in den— Spanien zunaͤchſt geſegenen— Provin⸗ zen verſchiedene Nachrichten in Umlauf geſetzt, die darauf berechnet waren, den Inſurgenten Muth und Hoff⸗ nung zu nehmen. So mußte Herr pon Champagny an den Praͤfecten des Departements der Gironde ſchreiben, Georg der Dritte, Koͤnig von England, ſey geſtorben; ſein Nachfolger, Georg der Vierte, habe ſogleich eine gaͤnzliche Veraͤnderung mit dem Miniſte⸗ rium vorgenommen, ſo daß ſich ſogleich die Wieder⸗ herſtellung des allgemeinen Friedens erwarten lagſe.