Drittes Kapirel.
Duplicitaͤt Napoleon's bei ſeiner Rückkehr nach Paris.— Offizielle Anzeigen im Moniteur;— ſie ſind elend und ſchimpflich.— Zwei Berichte von Champagny, dem Miniſter der auswaͤrtigen Angelegenheiten.— Sie weichen von einander ab;— in dem zweiten wird auf eine Aushebung von 20,000 Mann angetra⸗ gen; ſie wird vom Senate bewilligt.— Ueberſicht der Ver⸗ haͤltniſſe Frankreichs zu den verſchiedenen europaͤifchen Maͤch⸗ ten.. Geiſt der Widerſetzlichkeit in Deutſchland.— Rußland. — Napoleon und Alexander kommen am 27ten September zu Erfurt zuſammen und ſcheiden, wie es ſcheint, als gute Freunde am 17ten Oktober.— Wirkliche Geſinnungen der beiden Selbſt⸗ herrſcher.— Ihr gemeinſchaſtliches Schreiben an den Koͤnig von Großbrittannien, worin ſie den Frieden auf die Baſis des uti possidetis vorſchlagen.— Warum derſelbe abgelehnt wird. Verfahren in Spanien.— Catakonien.— Romana kehrt nach Spanien zuruͤck.— Die Armeen von Blacke, Caſtanos und Palaſox.— Expedition des Generals Moore.— Deſſen uͤble Mei⸗ nung von der ſpaniſchen Sache.— Seine Plane.— Niederlage von Vlacke und Caſtanos.— Verraherei des Morla.— Sir John Moore zieht ſich nach Corunna zuruͤck.— Ungluͤck auf dem
Marſche.— Schlacht von Corunna iund Tod des Sir John Myore.
In keiner Periode ſeiner Geſchichte zeigte ſich Buongparte in einem gemeineren und veraͤchtlicheren Lichte, als unmittelbar nach dem Ausbruche der ſpa⸗ niſchen Revolution. Als groͤßeres Ungluͤck auf ihn einſtuͤrmte, gab der Muth, mit dem er gegen ſein boͤfſes Geſchick ankaͤmpfte, ſeinen vergeblichen Anſtren⸗ gungen die Wuͤrde der ſinkenden Groͤße; aber in dem vorliegenden Falle erſchien er vor Frankreich und vor Europa in der ſchmaͤhlichen Stellung eines Mannes, der, durch ſelbſtiſche Gier zu einem großen Verbrechen
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