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52. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 18. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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18. irrige Meinung, daß man den Franzoſen wegen ihres treuloſen Verfahrens gegen Spanien nicht verbunden ſev, Wort zu halten kenblich auch durch das Zure⸗ den von Morla, dem Nachfolger des ungluͤcklichen Solano, der kein Bedenken trug, ſeinen Landsleuten die Marimen zu empfehlen, daß die Ehre dem Nutzen nachſtehen muͤſſe eine Maxime, die er ſpaͤter ſelbſt befolgte, als er die Sache ſeines Vater⸗ lands verließ und ſich zu des eingedrungenen Koͤnigs ſchlug⸗ A 3 1 2 2 Die Schlacht von Baylen und die darauf folgende Kapitulation war an und fuͤr ſich ein ſehr großes Un⸗ glück, das groͤßte, das die Franzoſen, ſeitdem Napo⸗ leon's Stern aufgegangen, betroffen hatte; er ſelbſt nennt dieſe Schlacht die karcae caudinae in ſeiner militaͤriſchen Geſchichte. Mehr als 3000 Franzoſen waren in dem Gefechte umgekommen= 17,00o hatten ſich ergeben Andaluſien, die reichſte Provinz Spa⸗ niens, war von den franzoͤſiſchen Armeen gereinigt und die reichen Staͤdte Sevilla und Cadir hatten nun Zeit, eine zahlreiche und eingeuͤbte Mannſchaft, und ihre Schaͤtze zur Vertheidigung der Nationalſache zu ſtellen und abzugeben. Auch mochte Napoleon, als er zu Bordeaur Kunde von dieſem ungluck erhielt, daſſelbe fuͤhlen, wie ſener roͤmiſche Kaiſer, der von Varus ſeine verlornen Legionen zuruͤckforderte. Aber der Schmerz und die Beſorgniß Napoleon's hatten mehr Grund, als die des Auguſtus. Der letztere