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64. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 30. Theil (1828) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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und andere Artikel aus England, von denen er ver⸗ muthen konnte, daß die Verbannten ſie noͤthig ha⸗ ben wuͤrden. Der Dank dafuͤr war die Antwort, daß der Gouverneur ſie wie arme Wichte behandle, und die Artikel, aus ſchuldiger Ehrfurcht, im Wagrenla⸗ ger oder im Hauſe des Gouverneurs haͤtten bleiben, dem Haushalte des Kaiſers dagegen ein Verze ichniß haͤtte zugeſchickt werden ſollen, damit ihm ſolche Din⸗ ge zu Sebot ſtaͤnden, falls er ihrer beduͤrfen ſollte.

Bei einer dritten Gelegenheit beſchloß Sir Hud⸗ ſon vorſichtig zu ſeyn. Er hatte beſchloſſen, einen Ball zu geben; allein er befragte den Doktor O'Mea⸗ ra, ob Napoleon gut dazu ſehen wuͤrde, wenn er ihn dazu einluͤde. Der Doctor ſah vorher, daß die Ein⸗ ladung an der unheilvollen Anrede, General Buo⸗ naparte, Schiffbruch leiden wuͤrde. Der Gouver⸗ neur nahm ſich vor, dieſen Stein des Anſtoßes da⸗ durch zu vermeiden, daß er Napoleon muͤndlich und perſoͤnlich eiulud Allein mit keinem Namen, den ſeine Hoͤflichkeit zu der Einladung zu erſinnen ver⸗ mochte, konnte ſie annehmlich gemacht werden. Ein Gouverneur von St. Helena, wie Napoleon ſelbſt. bemerkte, mußte eine Perſon von großer Hoͤflichkeit

und zu gleicher Zeit von großer Feſtigkeit ſeyn.

Endlich, den 18. Auguſt, hatt⸗ ein entſcheidender Streit Statt. Sir Saelon Lowe wurde zu einer Audien:-weraſſen, der Sir Pulteney Malkolm, der Aomiral, welcher jetzt auf der Station befehligte,