Teil eines Werkes 
64. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 30. Theil (1828) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
Einzelbild herunterladen

17

der uͤber die England bevorſtehende Unehre.Ich hielt dem Prinzregenten, ſagte er,die glaͤnzend⸗ ſte Seite in ſeiner Geſchichte vor Augen, als ich mich ſeiner Großmuth ergab. Ich habe zwanzig Jahre lang Krieg mit euch gefuͤhrt, und ich gebe euch den Beweis von Zutrauen, indem ich mich meinen hef⸗ tigſten und beſtaͤndigſten Feinden in die Haͤnde gebe. Erinnert euch, fuhr er ſort,was ich war und welchen Rang ich unter den Herrſchern Europa's ein⸗ nahm. Dieſer buhlte um meinen Schutz jener

deln war, und wünſchten natürlich Achtung gegen einen Unglücklichen, der einſt ſo groß geweſen war, an den Taͤg zu legen. Ihre Höflichkeiten beſchränkten ſich jedoch darauf, daß ſie die Raa s bemannten, als er bei einem Morgenbe⸗ ſuche an Bord des Suverb kam, und als er bei derſelben Gelegenheit in den Bellerophon zu rückkehrte. Kapitain Maitland erlaubte Rapoleon auch, in das Spreiſekabinet vop⸗ anzugehen, und im Mitteipunkte des Tiſches niederzuſitzen; eine Ehre, deren Beſtreitung ſowohl unſchicklich als unberu⸗ fen gewefen wäre. Dieſe Höflichkeiten konnten ein Theil der Schlinge ſeyn, über die ſich Napoleon beklagte, oder dat Mindeſte zu ſeinem Entſchluſſe beigetragen haben, ſich den Engländern zu ergeben, wie der obige Text beſagt; denn dieſer Entſchluß war gefaßt worden, und die Uebergabe er⸗ folgt, ehe die Aufmerkſamkeiten, auf die ſich Napoleon ſtützt, erwieſen und empfangen worden ſeyn konnten. Dieß trägt zur Beſtatigung der Meinung Nelſon's bei, daß die Franzo⸗ ſen, wenn ſie mit ceremonieller Höflichkeit behandelt werden, geneigt ſind, An ſprüche auf die Verwilligungen, die man ih⸗

nen aus gewöhnlicher Artigkeit zugeſteht, zu gründen. W. Scott's Werke. LXIV. 2