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von offenem Buͤrgerkrieg, hatte nun Napoleon Muße, ſich zum Kampfe mit dem Ausland zu ruͤſten.
Die Mittel, welche von der franzoͤſiſchen Regie⸗ rung verwendet wurden, und die wir bereits angedeu⸗ tet, hatten Carnot in Stand geſetzt, die Kraͤfte der Nation als ſehr betraͤchtlich ſchildern zu koͤnnen. Nach ſeinem Bericht an die beiden Kammern gab er an, daß am iſten April 1814 die Armee aus 450,000 Mann beſtanden haͤtte, die von den Bourbons auf 175,000 reduzirt worden waͤren. Seit der Ruͤckkehr Napoleons ſey die Zahl der Kombattanten jeder Waf⸗ fengattung zuſammen auf 375,000 Mann geſtiegen, und vor dem iſten Auguſt erwarte man, daß ſie eine halbe Million betragen wuͤrden. Die kaiſerlichen Gar⸗ den, die des Vaterlandes Stolz in Friedenszeiten, und ſein beſtes Bollwerk in Zeiten des Krieges ge⸗ nannt wurden, waren zu 40,000 Mann ergaͤnzt.
Erſtaunliche Anſtrengungen hatten, wie der Be⸗ richt auswies, die Verluſte an Artillerie waͤhrend der ungluͤcklichen Jahre 1812, 1813 und 1814 wieder er⸗ ſetzt, Magazine, Munition, Waffen aller Art waren dieſer Angabe nach im Ueberfluß vorhanden. Die Re⸗
nontirung der Reiterei war auf eine ſolche Art vol⸗ lendet, daß ſie allgemeines Erſtaunen erregte. Schluͤß⸗ lich wurde als Reſerve⸗Armee die ganze Maſſe ſekun⸗ taͤrer Nationa! Garden aufgefuͤhrt, die ſo genannt wurden, weil ſie nicht in der Zahl der fuͤr mobil er⸗ klaͤrten erkohrnen Korps gufgefuͤhrt waren, Allein die


