Teil eines Werkes 
62. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 28. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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wuͤrde. Die Kammer ſieng Feuer, und Napoleon ward genoͤthigt, ſogleich, wenn auch mit Widerſtre⸗ ben,„nre Wahl zu beſtaͤtigen. Die naͤchſte merkwuͤr⸗ dige Anzeige der Stimmung der Kammer war die ertemporirte Herzens⸗ Ergießung eines Deputirten mit Namen Sibuet gegen den Gebrauch von Herzog, Graf und andern Ehrentiteln in der Kammer der Abgeord⸗ neten. Da man bemerkte, daß er ſeine Invektive vom Papiere las, was gegen die Geſetze der Kammer war, ſo ward Sibuet fuͤr den Augenblick zur Ordnung verwieſen; am naͤchſten Tage aber, oder bald nachher, als er ſeine Rede auswendig gelernt hatte, ſah ſich die Kammer genoͤthigt, ihm Gehoͤr zu ſchenken, und ſein Antrag wurde nur mit Muͤhe abgewieſen. An dem naͤmlichen Tage wurde von Carnot in der Eigenſchaft eines Miniſters eine Liſte der zur Pairſchaft beſtimm⸗ ten Individuen verlangt, die er nicht baͤlder als nach angefangener Sitzung zu geben erklarte. Dieß veran⸗ laßte gleichfalls viel Aufſtand und Ausfaͤlle, die der Praͤſident kaum durch unaufhoͤrliches Klingeln mit der Glocke beſchwichtigen konnte. Die Art der Weeidigung der Deputirten wurde demnaͤchſt in ernſthafte Erwa⸗ gung gezogen, und die kaiſerlich Geſinnten brachten mit Muͤhe die Entſchließung zu Stande, daß der Eid dem Kaiſer und der Verfaſſung ohne Erwaͤhnung der Nation geleiſtet werden ſollte. Die zweite Sitzung ain 7. Juni war ſo laͤrmend als die erſte; es wurde von Felix Lepelletier der Antrag geſtellt, daß die Kam⸗