82 wurden andere bedeutende Ausſtellungen an dieſer Regierungsform gemacht.
Der erſte Vorwurf, deun man den kaiſerlichen Bewilligungen machte, war derſelbe, den man mit ſo großer Heftigkeit gegen die koͤnigliche Charte gemacht hatte, daß ſie naͤmlich kein Vertrag zwiſchen dem Volk und dem Souveraine war, nach welchem das erſtere letzteren unter beſtimmten Bedingungen aut den Thron rief, ſondern eine Muſterung der Freiheit und des Volkes von Seiten der Souverains. Die Verſamm⸗ lung des Maifeldes war allerdings(zu Folge der aus Lyon ergangenen Dekrete) hauptſaͤchlich zum Zwecke der Entwerfung und Annahme der neuen Verfaſſung zuſammengerufen, aber nach dem gegenwaͤrtigen Sy⸗ ſteme hatten ſie einzig die Wahl der Annahme oder Verwerfung deſſen, was Napoleon fuͤr ſie bereitet hatte. Die Unzufriedenheit unter jenen Philoſophen, die„beſſeres Brod, als das von Watzen,“ wollten, war groß, und ſie konnten keine Freiheit genießen, wenn ſie nicht unmittelbar von dem Willen des Vol⸗ kes ausgegangen, und durch die Diskuſion deſſelben ſanktionirt worden war. Allein Napoleon war ent⸗ ſchloſſen, daß die Verſammlung am 10. Mai kein an⸗ deres Geſchaͤft in der Sache der Verfaſſung haben ſoll⸗ te, als ſie anzunehmen, wenn ſie dargeboten war⸗ Er wollte einer ſolchen Verſammlung nicht die Revi⸗ ſion der Geſetze anvertrauen, nach denen er regieren follte.
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