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threr Pflicht und die Einwohner im Gehorfam gegen den Koͤnig zu erhalten ſtrebten. Die Letzteren, haupt⸗
ſaͤchlich Mannfakturiſten, ungehalten daruͤber, daß ſie
von den Englaͤndern von ihren eigenen Markten durch Wohlſeilheit der Preiſe verdraͤngt wurden, riefen laut:
vive PEanpereur! die Linientruppen blieben ſtill und
truͤbſinnig.„Wie werden ſich Ihre Soldaten beneh⸗ men?“ fragte Monſieur den Obriſten des dreizehnten Dragonerregiments. Der Obriſt brachte dieß vor ſei⸗ ne Leute ſelbſt; ſie antworteten ihm offen, daß ſie
allein fuͤr Napoleon fechten wuͤrden. Monſieur ſtieg
ab und wandte ſich an die Soldaten perſoͤnlich. Zu
einem mit Narben bedeckten und mit Medaillen de⸗
korirten Soldaten ſprach der Prinz:„ein braver Sol⸗
dat, wie Sie, wenigſtens wird vire le Roi! rufen.“
—„Sie truͤgen ſich,“ antwortete der Soldat,„Nie⸗ mand hier wird gegen ſeinen Vater fechten— ich werde rufen: vive Napoleon!“ Die Bemuͤhungen Macdonald's waren gleichfalls ohne Erfolg. Er ſuchte zwei Bataillone zu bewegen, ſich dem Einzuge von Buonaparte's Avantgarde zu widerſetzen. Sobald die Truppen einander zu Geſicht bekamen, verließen ſie thre Reihen und vereinigten ſich zu dem Ruf: vive TEmpereur! Macdonald wuͤrde ſelbſt zum Gefangenen gemacht worden ſeyn; allein die Truppen, welche er erſt noch kommandirt hatte, wollten den Revolt nicht
auf die Spitze treiben. Monſteur ſah ſich genoͤthigt,
beinahe allein aus Lyon ſich zu ſtuͤchten,. Die Chreu⸗
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