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dienten mehr dazu, diejenigen, welche Intereſſe daran nahmen, aufzureizen, als einzuſchuͤchtern. Es zeugte, ſagten ſie, eben ſowohl von einem Geiſte der Furcht als der Rache, die untergeordneten Agenten in einer Flugſchrift unterdruͤcken zu wollen, waͤhrend die Mi⸗ niſter nicht wagten, den oͤffentlich bekannten Verfaſſer gerichtlich zu belangen. Hierin argumentirten ſie un⸗ beſtreitbar richtig; denn die Maßregeln entſprachen mehr jener elenden Politik, welche lieber die Freiheit der Preſſe angreifen, als dieſenigen, von denen ſie mißbraucht wurde, vor einem ordentlichen Richter zur offenen Beſtrafung bringen moͤchte. 4 Es wuͤrde fuͤr Fouché eben ſo unmoͤglich geweſen ſeyn, unter einer ſo verwickeſten Scene politiſcher In⸗ trizuen zu leben, ohne ſich darein zu miſchen, wie den Funken, nicht aufzufliegen. Er war jedoch fuͤr die Rolle, welche er zu ſpielen wuͤnſchte, nicht gut geſtellt. Nachdem er Buonaparte ſeine Huͤlfe zum Verrath und zum Sturze des Direktoriums geliehen, war er lange Zeit damit umgegangen, Napoleon zu ſtuͤrzen und zu verrathen, und an ſeine Stelle eine Regentſchaft oder irgend eine Regierungsform zu ſetzen, unter der er erwarten mochte, als Premier⸗Miniſter aufzutreten; bei dieſem Unternehmen ging es mehr denn einmal um den Kopf und er durfte froh ſeyn, mit einem ehrenvollen Exile davon zu kommen. Wir haben bereits angegeben, daß ihn die guͤn⸗ ſtigſte Gelegenheit, ſeine politiſchen Kenntniſſe in An⸗


