54 teurern angefuͤllt, welche alle mit Buonaparte ver⸗ bunden waren, und von ſeiner Hand Wohlthaten ge⸗ noſſen oder erwarteten. Geruͤchte jeder Art durch⸗ zogen dieſe bundſcheckige Gruppe, wie die Staͤubchen im Sonnenſchein. Verdaͤchtige Perſonen erſchienen, und verſchwanden wieder, ohne daß man eine Spur von ihrer Reiſe oder Abſicht erfahren konnte. Der Hafen war mit Schiffen aus allen Theilen Italiens angefuͤllt. Dieß war nothwendig, um der Inſel die fuͤr eine ſo ungewoͤhnliche Bevoͤlkerung nothwendigen Vorraͤthe zu liefern; auch erſchienen in Porto Fer⸗ rajo Schiffe von allen Nationen aus Neugierde oder Spekulation, oder weil ſie von widrigen Winden da⸗ hin getrieben wurden. Die vier Schiffe Napoleons und die ſiebzehn zum Dienſte der Bergwerke gehö⸗ rigen waren beſtaͤndig auf Fahrten nach allen Theilen Italiens begriffen, und brachten heruͤber, oder fuͤhrten nach dem Feſtlande Italiener, Sicilianer, Franzoſen und⸗Griechen, welche alle in Thaͤtigkeit zu ſeyn ſchie⸗ nen, und weder fuͤr ihre Ankunft noch fuͤr ihren Ab⸗ gang einen Grund angaben. Ein aus dem Kloſter
entſprungener Moͤnch, Dominiko Ettori, und ein grie⸗
chiſcher Theologe wurden als Agenten von einiger Be⸗ deutung unter dieſer Gruppe betrachtet.
Die Lage Sir Niel Campbells war auſſerſt ſchwie⸗ rig. Napoleon hielt ſich mehr denn je an die Regeln eder Hofetikette, und ſchloß nicht allein den brittiſchen
Geſandten von ſeiner Gegenwart aus, ſondern ſuchte
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