55 Toskana galten, wieder zuruͤckrief, das. Muſeum auf⸗ hob, das von Buonaparte's. Schweſter errichtet war, und waͤhrend er zu allen Abgeſchmacktheiten der alten Regierung zuruͤckkehrte, keine der von den Franzoſen angeſetzten Abgaben erließ.
Napoleons Benehmen gegen die Fluͤchtlinge, die ihren Weg nach Elba fanden, mag aus folgender Skitze entnommen werden. Am 11. Juli wurde Co⸗ lomboni, Kommandant eines Bataillons vom 4ten Linienregiment in Italien, dem Kaiſer als neu ange⸗ kommen vorgeſtellt.„Gut, Colomboni, was haben ſie in Elba zu ſchaffen?“—
„Erſtlich, Ew. Majeſtaͤt meine ſchuldige Ehrer⸗ bietung zu bezeugen; zweitens mich anzuhieten, unter Ihren Garden eine Muskete zu tragen.“
„Das iſt zu niedrig fur Sie, Sie muͤſſen es et⸗ was beſſer haben,“ erwiederte Napoleon, und ſetzte ihm ſogleich einen jaͤhrlichen Behalt von 1200 Fr. aus, obgleich es wohl bekannt iſt, daß der Kaiſer da⸗ mals ſelbſt in großer Geldverlegenheit war.
Gegen die Mitte des Sommers warb Napoleon von ſeiner Mutter und ſeiner Schweſter, der Prin⸗ zeſſinn Pauline, beſucht. Zu dieſer Zeit ſchien er gleichfalls eine Wiedervereinigung mit ſeiner Gemah⸗ lin Marie Louiſe erwartet zu hahen, welche, wie es hieß, nach Italien kommen ſollte, um von ihren dor⸗ tigen Landen Beſitz zu nehmen. Ihre Trennung nebſt den Umſtaͤnden, die vor Paris ſtatt fanden, wa⸗


