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61. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 27. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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24 Er betrachtete ſeinen Sieg uͤber Schwarzenberg als gewiß, wenn Marmont nicht abgefallen waͤre. So ſprach er mit dem Anſchein großer Freimuͤthigkeit weiter, und ſchien ſich ſeinen Schiffsgenoſſen in jeder Hinſicht angenehm machen zu wollen. Selbſt die Schiffsmannſchaft, die ihn zuerſt mit Verwunderung und Argwohn betrachtete, entging nicht dem Zauber ſeiner Leutſeligkeit, wodurch ſie alle gewonnen wur⸗ den, den Bootsmann Hinton ausgenommen, ein Mann nach dem alten Schlage, der des Kaiſers Lobpreiſung nie hören konnte, ohne das bekannte, aber ausdrucksvolleHumbug*)(Schnikſchnab) vor ſich hin zu murmeln.

Als ſie Corſika hinter ſich hatten, ſchlug er Ka⸗ pitain Usher vor, eine Kanone abzufeuern, um einen Fiſcherkahn aufzubringen, von welchem er einige Neuigkeiten zu hoͤren hoffte. Kapitain Usher ent⸗ ſchuldigte ſich und ſagte, ein ſolcher Akt von Feind⸗ ſeligkeit gegen einen Neutralen wuͤrde ihn denationa⸗ liſtren, ein gerader Widerſpruch gegen Napoleons Lehre in Betreff des Voͤlkerrechts. Der Kaiſer lachte

* Der ehrrene Bootsmann wußte jedoch das Solide in Napo⸗ leons Verdienſen wohl zu unterſcheiden und zu wuͤrdigen. Als er im Namen der Schiffsmannſchaft fuͤr 200 Louis d'or zu danken hatte, die der Saiſer ihnen ſchenkte, ſo wuͤnſchte er Sr. Gnaden gute Geſundhut und beſſer Gluͤck fuͤr die Zukunft. Mit der naͤmlichen guten Laune nahm Napoleon jeden leichten Scherz auf, der ſelbſt auf ſeine eigene Koſten ge⸗ macht wurde. 3