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61. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 27. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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17 reisten, zu peeifen oder zu ſingen, damit der auf⸗ gebrachte Poͤbel nicht wuͤßte, wer im Wagen waͤre Zu Orgon brachte das Volk ſein eigenes Bildniß in Blut getaucht vor ihn, und hielt ſeinen Wagen an, bis ſie es vor ſeinen Augen aufgeſtellt hatten; kurz von Avignon bis La Calade ward er in jeder Stadt und in jedem Dorf auſf's Groͤblichſte inſultirt, und nur der angeſtrengteſten Fuͤrſorge der Kommiſſare hatte er es zu verdanken, daß er nicht in Stuͤcke zer⸗ riſſen wurde. Die Liebloſigkeit des Volkes ſchien großen Eindruck auf ihn zu machen; er vergoß ſo⸗ gar Thraͤnen, und zeigte auch mehr Furcht vor Er⸗ mordung, als ſich mit ſeinem anerkannten Muthe zu vertragen ſchien; man muß aber bedenken, daß die Gefahr ganz neuer und furchtbarer Art, und im Srande war, manchen in Beſtuͤrzung zu ſetzen, dem die Schrecken der Schlachten vertraute Genoſſen wa⸗ ren. Die tapferſten Soldaten mochten ſchaudern vor einem Tode, gleich dem von de Witts. Zu La Ca⸗ lade war er gleich aͤngſtlich, und zeigte große Beſorg⸗ niß vor Vergiftung. Als er nach Air kam, wurden von Detachements Gensd'armen und Abtheilungen der verbuͤndeten Truppen Maßregeln getroffen, um ſeine perſoͤnliche Sicherheit nicht gefaͤhrden zu⸗ laſſen*).

*) Es ward die Vorkehrung getroffen, daß eine betraͤchtliche An⸗

zahl Truppen zu Grenoble, Gsp und Siſteron zu ſeinem Schutze aufgeſtellt wurden, da dieß der Weg war, den er, wie W. Scott's Werke. LXI. 2