9 einen Faden davon ab, ſo fast ſich das ganze aus.“ Von dem alten Adel und den Leuten der hoͤheren Zirkel ſprach er mit Erbitterung, und ſagte, ſte ſeyen zeine engliſche Kolonie in dem Herzen von Frankreich, die nichts als ihre eigenen Vorrechte wuͤnſchten, und eben ſo leicht fuͤr als gegen ihn handeln wuͤrden.
„Wäaͤre ich an Ludwigs Stelle,“ ſagte er, ich wurde die kaiſerliche Garde nicht beiſammen laſſen. Ich habe ſie zu gut behandelt, als daß ich mich nicht ihrer Ergebenheit verſichert haͤtte; und ſeine Politik wird erfordern, ſie zu entlaſſen, indem er ſolchen Of⸗ fizieren und Soldaten, welche es vorziehen, aus dem Dienſte zu treten, gute Jahrgelder ausſetzt, und die⸗ jenigen, welche bleiben wollen, in der Linie befoͤrdert. Hat er dieß gethan, ſo mag er ſich nach Gutduͤnken aus der Armee eine andere Leibgarde waͤhlen.“
Nach dieſen denkwuͤrdigen Bemerkungen, welche in der That durch ſpaͤtere Verfuͤgungen in Erfuͤllung gingen, ſchaute Napoleon im Kreiſe auf ſeine Offi⸗ ziere umher, und ſprach folgende Worte an ſie:— „Meine Herren, wenn ich nicht laͤnger bei Ihnen bin, und Sie eine andere Regierung haben, geziemt es Ihnen, ſich aufrichtig an ſolche anzuſchließen, und ihr ſo getreu zu dienen, als Sie mir gedient haben. Ich erſuche Sie, ich befehle Ihnen, ſo zu thun. Es haben deßhalb alle, welche nach Paris gehen wollen, meine Erlaubniß hiefuͤr, und diejenigen, welche hier bleiben, thun wohl daran, ihre Unterwerfung unter


