77 Poſten den Weg gefunden, und daß Ew. Majeſtaͤt ruſ⸗ ſiſche oder preußiſche Poſten an den Thoren oder auf ben Boulevards finden.“—„Alles eins— ich bin entſchloſſen, hinzugehen— meinen Wagen! folgen Sie mir mit Ihrer Kavallerie!“—„Aber, Sire, Ew. Majeſtaͤt ſetzen Paris der Gefahr einer Pluͤnderung aus. Mehr denn 20,000 Mann ſind im Beſitze der Hoͤhen— was mich ſelbſt betrifft, ſo habe ich die Stadt in Folge einer Konvention verlaſſen, und kann deshalb nicht zuruͤckkehren.“—„Was ſoll dieſe Kon⸗ vention? wer hat ſie geſchloſſen?“—„Das kann ich
nicht ſagen, Sire, ich weiß nur von dem Herzog von
Treviſo, daß eine beſteht, und daß ich nach Fontaine⸗ bleau marſchiren muß.“„Was hat Joſeph vor?— wo iſt der Kriegsminiſter?“—„Ich weiß es nicht, wir daben den ganzen Tag von keinem derſelben Be⸗ fehle bekommen. Jeder. Marſchall handelte auf eigene Verantwortlichkeit. Man ſah ſie heute nicht bei der Armee— wenigſtens nicht bei Herzog von Treviſo's Korps.“—„Kommen Sie, wir muͤſſen nach Paris— nichts geht recht, wenn ich nicht zugegen bin,— ſie machen nichts als Boͤcke!“
Berthier und Caulaincourt vereinigten ſich, es zu verſuchen, den Kaiſer von ſeinem Vorhaben dbzu⸗ bringen, er verlangte immer ſeinen Wagen. Caulain⸗ court gab Befehl, allein er wollte nicht kommen. Na⸗ poleon ging mit eiligen und ungleichen Schritten ein⸗ her, und machte wiederholte Fragen uͤder Sachen, die


