.474 Auſicht:—„Es iſt zu ſpaͤt,“ ſagte er,„Paris zu entſetzen, auf dem Wege wenigſtens, den wir nehmen. Wir haben noch 50 Stunden dahin, wozu wir wenigſtens vier forgirte Tagmaͤrſche brauchen, und in welchem Zuſtande kömmt dann die Armee zum Treffen an, da wir hinter Aube ſur la Seine keine Depots oder Magazine mehr finden. Wenn die Verbuͤndeten geſtern bei Meaur ſtanden, ſo iſt ihre Avantgarde waͤhrend der Zeit vor die Barrieren geruͤckt. Mam kann nicht wohl hoffen, daß die vereinten Korps der Herzoge von Treviſo und Raguſa im Stande waren, ſie ſo lange hinzuhalten, bis wir herankommen koͤnnen. Ueber⸗ dieß werden die Verbuͤndeten bei unſerer Annaͤherung den Uebergang uͤber die Marne vertheidigen; dann bin ich der Meinung, daß der Kaiſer, wenn Paris dem Feinde in die Haͤnde faͤllt, ſeinen Marſch nach Sens nehmen ſollte, um ſich auf Augereau zuruͤckzu⸗ ziehen, unſere Streitkraͤfte mit ihm zu vereinigen, und nachdem unſere Leute ausgeruht haͤtten, dem Feind auf einem guͤnſtigen Terraln eine Schlacht zu liefern; hat dann unſere letzte Stunde geſchlagen, ſo ſterben wir mit Ehren, ſtatt daß wir hier von den Koſacken zerſprengt, gepluͤndert, gefangen und nieder⸗ gemacht werden.“ Napoleons Bekuͤmmerniß um das Schickſal ſeiner Hauptſtadt ließ ihn nicht auf dieſen
Rath hoͤren, obgleich er am beßten darauf berechnet
zu ſeyn ſchien, ihn in eine Lage zu ſetzen, wo er im Stande war, ſich entweder mit den Verbuͤndeten


