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9 Uhr die feindlichen Kolonnen mit einem Angriff auf Montmartre drohten, und die Bomben und Kugeln der Artillerie, zur Deckung des Angriffs aufgeſtellt, ihm und ſeinem Generalſtab dicht uͤber die Koͤpfe hin⸗ flogen; da ſandte er denn Peyre an General Marmont, der en chef kommandirte, und erlaubte dem Marſchall, einen Waffenſtillſtand zu verlangen. Zu derſelben Zeit machte ſich Joſeph mit ſeinem ganzen Gefolge davon, und ließ die Truppen im Stich, welche ſeine Ermahnungen zu dem blutigen und hoffnungsloſen Widerſtand gefuͤhrt hatten, deſſen Gefahren zu theilen er ſo feierlich verſprochen hatte.
Marmont und Moncey mit den andern Generalen, die die Vertheidigung geleitet hatten, ſahen nun alle Hoffnungen auf einen guͤnſtigen Erfolg ihrer Anſtren⸗ gungen vereitelt. Die ganze Linie war genommen, die einzelne Stellung von Montmartre ausgenommen, und auf dem Punkte, von beiden Seiten ſowohl, als von vornen beſtuͤrmt zu werden. Der Kronprinz von Wuͤrtemberg hatte Charenton mit ſeiner Bruͤcke uͤber die Seine genommen, und ruͤckte von da auf der Land⸗ ſtraße gegen Paris vor; ſeine Vorpoſten plaͤnkelten be⸗ reits an den Barrieren, le Troͤne genannt, und ein Korps Koſacken war mit Muͤhe von Faurbourg St. Antoine, auf das ſie ein Hourra gemacht hatten, abgetrieben worden. Die Stadt Paris war nur noch durch eine gewoͤhnliche Mauer gegen Pluͤnderung ge⸗ ſchuͤtzt. Die Barrieren waren nicht viel ſtaͤrker, als


