der zahlreichen Reiterei der Verbundeten beunruhigt, bedeutenden Verluſt erlitten.
Waͤhrend die Reiterei in der Verfolgung der Mar⸗ ſchaͤlle begriffen war, naͤherte ſich die Infanterie der Alliirten der Stadt La Fère Champenoiſe, als ſie eine heftige Kanonade in der Nachbarſchaft hoͤrten, und ſo⸗ gleich eine große Kolonne Infanterie erſchien, die ſtaffel⸗ foͤrmig und in Zwiſchenraͤumen vorruͤckte, verſolgt und wiederholt angegriffen durch mehrere Schwadronen Ka⸗ vallerie, in denen man gar bald ſchleſiſche Truppen er⸗ kannte. Die etwa 5000 Mann ſtarke Infanterie hatte mit einem ſtarken Convoy Proviant und Ammunition
Paris verlaſſen. Sie ruͤckten gegen Montmirail vor, als ſie von Bluͤcher's Kavallerie entdeckt und angegriffen wurden. Unfaͤhig, ſich gegen ſie zu ſtellen, ſuchten ſie durch eine andere Richtung, die ſie nahmen, La Fere Champenoiſe zu erreichen, wo ſie entweder den Kaiſer oder Marmont zu finden hofften. So kamen ſie zu ihrem Unſtern aus dem Regen in die Dach⸗ traufe.
Die Kolonne beſtand aus lauter jungen Maͤn⸗ nern, Conſcribirten oder Nationalgarden, die zuvor noch nie gedient hatten; allein weder das Verzweifelte ihrer Lage, noch ihr unerwartetes Zuſammentreffen auf eine, und dann auf eine zweite Armee von Fein⸗ den, wo ſie nichts denn Freunde zu finden hofften, konnte dieſe muthigen jungen Krieger zur Uebergabe
vermoͤgen. Rappatel, Moreau's Adjutant, und in


