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alle waren entſchloſſen, bei der erſten guͤnſtigen Ge⸗ legenheit, welche die Fortſchritte der Verbuͤndeten ge⸗ ben wuͤrden, hervor zu treten. Dieſe wichtige Nach⸗ richt, welche aus ſo zuverlaͤſſiger. Quelle kam, be⸗ ſtaͤrkte die Verbuͤndeten in ihrem Entſchluß, auf Paris loszugehen.
Mittlerweile wurde Napoleon, der ſich am 15ten und 16ten Maͤrz, wie ſchon erwaͤhnt, zu Rheims be⸗ fand, durch die Nachricht von dem Verluſt der Schlacht bei Bar, dem Ruͤckzug der drei Marſchaͤlle hinter die Seine, und den Demonſtrationen, welche die große Armee machte, zum zweitenmal uͤber dieſen Fluß zu ſetzen, in Beſtuͤrzung geſetzt. Er brach, wie wir geſehen haben, von Rheims am 17ten auf, de⸗ taſchirte Ney, um von Chalons Beſitz zu nehmen, und marſchirte ſelbſt auf Epernay, in der Abſicht, Schwarzenberg von der rechten Flanke und im Nuͤcken zu nehmen, falls er auf dem Wege von Paris vor⸗ ruͤcken wollte. Zu Epernay erfuhr er, daß die Alllir⸗ ten, durch ſeine Bewegungen beunruhigt, ſich auf Troyes zuruͤckgezogen haͤtten und im Begriffe ſtuͤn⸗ den, ſich auf die Aube, wahrſcheinlich nach Langres, zuruͤckzuziehen; er erfuhr ferner, daß die Marſchaͤlle Macdonald und Oudinot wieder vorgeruͤckt ſeyen, ſo⸗ bald ihre Gegner zuruͤckzuweichen begannen. Er eilte, mit dieſen beharrlichen Fuͤhrern in Verbindung zu treten, zog an der Aube bis nach Bar hinauf, wo er erwartete, Schwarzenberg ſich in den Rucken werfen


