79 auf den Seehandel einerlel Intereſſe mit mir hat.
Ich moͤche die Verhaͤltniſſe der Freundſchaft und gu⸗ zten Nachbarſchaft wieder herſtellen, die ſo lange zwiſchen Frankreich und Spanien beſtanden haben. Sie wollen daher auf dasjenige hoͤren, was ihnen
Graf la Forest in meinem Namen voetragen wird“
u. ſ. w.
Wenn man die Faſſung und den Inhalt dieſes
— Schreibens mit jenem Verfahren zuſammenſtellt, durch
welches die angedeuteten Verhaͤltniſſe abgebrochen worden waren, und mit der Weiſe, in welcher Na⸗
poleon ſeine Geſinnungen gegen Spanien bekundet hatte, ſo erſcheinen die heuchleriſchen Betheurungen des Verfaſſers zu offenbar als ein Werk der Noth, als daß ſie auch den gemeinſten Verſtand haͤtten taͤuſchen koͤnnen. Ferdinands Antwort war nicht ohne Wuͤrde. Er wollte ſich in keine Unterhandlungen eeinlaſſen, ohne ſich vorher mit der ſpaniſchen Regent⸗
ſchaft berathen zu haben, und verlangte durch eine Deputation des ſpaniſchen Volkes uͤber die Mittel belehrt zu werden, durch welche den Uebeln deſſel⸗
ben abzuhelfen ſeyn moͤchte.
„Wird mir dieſe Bitte nicht gewäͤhrt,“ ſagte
der Prinz in ſeiner Antwort an Napoleon,„ſo ziehe
ich es vor, in Valensay zu bleiben, wo ich vier und
ein halbes Jahr zugebracht habe und auch ſterben will, wenn es Gottes Wllle iſt.“ Da Napoleon den Prinzen in Beziehung auf dieſen Punkt entſchloſſen


