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Italien, das ſo lange der Schauplatz ſeiner Siege geweſen, erlag nun demſelben Schickſal, wie ſeine uͤbrigen Eroberungen, und entſchluͤpfte mit reißender Geſchwindigkeit ſeinen Haͤnden. Im Anfang des Feldzugs hatte der Vicekoͤnig Eugen mit 45,000 Mann Oberitalien mit großer Gewandtheit und Tapferkeit gegen die uͤberlegenen Truppen des oͤſterreichiſchen Generals Hiller behauptet. Der Kries wurde vor⸗ zuͤglich an der illyriſchen Grenze gefuͤhrt, wo die
Franzoſen Stand hielten, bis durch den Abfall der
Baiern der öſterreichiſchen Armee die tyroler Paͤſſe geoͤffnet wurden, wo dann Eugen ſich hinter die Etſch zuruͤckziehen mußte. Die kriegeriſchen Kroaten, die ſich fuͤr ihren ehemaligen Herrn erklaͤrten, empoͤrten ſich und ſtanden bewaffnet an mehreren Punkten auf. Die Oeſterreicher bemaͤchtigten ſich am 2iſten Okto⸗ ber der wichtigen Seeſtadt Trieſt. General Nugent war mit einem engliſchen Geſchwader in die Muͤn⸗ dung des Po gedrungen, und hatte Truppen genng, um Ferrara und Ravenna zu beſetzen und einen all⸗ gemeinen Aufſtand gegen die Franzoſen zu veran⸗ ſtalten. Auch vernahm man, daß Murat, der in den Fall Napoleons verwickelt zu werden befuͤrchtete, und mehr der von Zeit zu Zeit von Napoleon erlittenen Beleidigungen, als der Groͤße, zu der er ihn erho⸗ ben hatte, gedachte, mit den Alltirten unterhandelte, um Behuf eines Friedens, durch den ihm ſeine Macht verbuͤrgt wuͤrde. Sonach konnte ſich Buong⸗


