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von wenigſtens doppelt ſo vielen Feinden gedraͤngt, auf einer einzigen Bruͤcke fortkommen? Dies war eine Frage, die ſelbſt Buonaparte nicht loͤſen konnte. In dieſer Noth kam er auf den Gedanken, das zaͤrtliche Gefuͤhl, das der Kaiſer von Oeſterreich nothwendig fuͤr ſeine Tochter und ſeinen Enkel haben mußte, in Auſpruch zu nehmen. Die Gefangennehmung des Generals Meerveldt gab eine um ſo ſchicklichere Ver⸗ anlaſſung zur Anknuͤpfung einer Unterhandlung, als derſelbe General nach der Schlacht von Auſterlitz von Seiten des deutſchen Kaiſers Napoleon um eine derſoͤnliche Zuſammenkunft und guͤnſtige Bedingun⸗ gen gebeten hatte. In einer geheimen Unterredung mit dieſem Offizier erfuhr Napoleon den wirklich er⸗ folgten, ſchon lange befuͤrchteten Abfall des Koͤnigs von Baiern, die Vereinigung ſeiner Truppen mit den oͤſterreichiſchen und den dieſen gewordenen Auftrag, ihm den Ruͤckweg an den Rhein zu verſper⸗ ren. Dieſe ſchlimme Nachricht vermehrte ſeinen Wunſch nach Frieden, und er bat, wiewohl mit ge⸗ hoͤriger Wuͤrde, um die Vermittlung ſeines Schwle⸗ gervaters. Er wollte nun die Bedingungen von Prag annehmen, erbot ſich, Polen und Illyrien abzutreten, wollte die Unabhaͤngigkeit Hollands, der Hanſeſtaͤdte und Spaniens anerkennen, dies leßtere aber bis zum allgemeinen Frieden aufgeſchoben wiſſen. Itallen ſollte als ungbhaͤngig betrachtet und in ſeiner Inte⸗ gritaͤt belaſſen werden. Endlich woltte er zum Preis


