24 daran dachte, Dresden, das er in der letzten Zeit noch ſtaͤrker befeſtigt hatte, fuͤr immer zu verlaſſen, ſo legte er eine Beſatzung von mehr als 15,000 Mann unter St. Cyr in dieſe Stadt. Dieſes Korps ſollte die Stadt gögen diejenigen Truppen der Alliirten ver⸗ theidigen, die etwa noch in Boͤhmen zuruͤck waren und nach dem Abzug Napoleons uͤber Dresden her⸗ fallen moͤchten. Der Koͤnig von Sachſen und ſeine Geznahlin nebſt Familie wollten lieber Napoleon auf ſeiner abenteuerlichen Reiſe begleiten, als in res⸗ den zuruͤckbleiben, wo man eine Belagerung voraus⸗ ſah und die Lebensmittel nicht im Ueberfluß vorhan⸗ den waren. 8
Durch dieſelbe Behendigkeit, durch die ſich Bluͤ⸗ cher bei andern Gelegenheiten gegen Unfaͤlle geſichert hatte, entzog er ſich auch jetzt dem Ang iff, den Na⸗ polein gegen ihn im Schilde fuͤhrte. Von dem An⸗ marſche Napoleons in Keuntniß geſetzt, ging er am gten Okt. uͤber die Mulde und vereinigte ſich auf dem linken Ufer dieſes Fluſſes bei Zoͤrbig mit dem Kronprinzen. Napoleon, der abermals getaͤuſcht war, verlegte ſein Hauptquartier am loten nach Duͤben, wo er bald erfuhr, daß der Kronprinz und Bluͤcher aus Furcht, er moͤchte ſich zwiſchen ſie und die große Armee von Schwarzenberg einſchleben, ſich in der Nacht vom 0ten an die Saale gezogen haͤtten, wo ſie noch iumer auf felnen Communicgtionen ſtan⸗


