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ſo konnte er in wenigen Maͤrſchen die Verbindungs⸗ linien der Alliirten gewinnen, und durfte hoffen, durch Benutzung einer ihm gegebenen Bloͤße uͤber irgend einen ſeiner Gegner einen entſcheidenden Vortheil zu erringen und ſie vielleicht nacheinander im Detail zu ſchlagen. Die verbuͤndeten Souveraine und ihre Generale ſahen dies ein und verfuhren da⸗ her nach einem aͤußerſt vorſichtigen Plane, uͤber den ſich die franzoͤſiſchen Schriftſteller, als waͤre er ein Ergebniß der Furcht und nicht der Weisheit gewe⸗ ſen luſtig gemacht haben. Aber es war klar, daß die Zeit zu entſcheidenderen Operationen bald kom⸗ men muͤſſe, und darum ließen es ſich auch beide Theile angelegen ſeyn, ihre Macht ſo viel wie moͤg⸗ lich zu ſtaͤrken. Napoleons Soldaten hatten in der neueſten Zeit nicht ſowohl vor dem Feinde, als durch Stra⸗ patzen ſtark gelitten, und der Kaiſer ſah ſich genoͤ⸗ thigt, die 16,000 Mann von Augereau, die in der Gegend von Wuͤrzburg ſtanden, zu ſich nach Dresdeu zu berufen. Man kann jedoch ſagen, daß er durch dieſe Verſtaͤrkung eher verlor, als gewann; denn die Baiern, die, der Sache Frankreichs abbold, bisher nur durch das Korys von Augereau im Zaum gehal⸗ ten worden waren, ſahen daſſelbe nicht ſobald abzie⸗ hen, als ſie mit den oͤſterreichiſchen Truppen, die ihnen gegenuͤber ſtanden, ſofort in ein freundſchaftli⸗ ches Verhaͤltniß traten. Es wurden zwiſchen den


