19 dieſer Gegner zur Schlacht zu bringen, konnte Schwar⸗ zenberg wieder nach Dresden vorruͤcken, das ſo lange das Z84 ſeines Strebens geweſen,
So konnte Napoleon weder in Dresden bleiben, ohne dem Kronprinzen oder Bluͤchern den Weg nach Sachſen und in das Elbethal offen zu laſſen, noch auch dieſen beiden Gegnern zu weit folgen, ohne die Sicherheit von Dresden und folglich ſeiner Com⸗ municationen mit Frankreich in Gefahr zu ſetzen. um das letztere, als das Gefaͤhrlichſte und Nachthei⸗ ligſte, zu vermeiden, zog er ſich wieder nach Dresden zuruͤck, wo er am 24ſten ankam. Seine Marſchaͤlle waren angewieſen, dem Centralvunkte, wo er ſein Hauptquartier hatte, naͤher zu ruͤcken, ſo daß das ganze rechte Elbeufer den Alliirten preisgegeben wurde. Baron Odeleben berichtet, es ſeyen die ſtrengſten Vefehle gegeben worden, die Haͤuſer zu zerſtoͤren, das Vieh wegzutreiben, die Waͤlder abzubrennen, die Fruchtbaͤume diedezih hen. mit einem Wort das Land in eine ganzliche Wuͤſte zu verwandeln(ein ſchlechter Dank Far das Ver⸗ trauen und die Treue des alten Koͤnigs von Sachſen!) Dieſe Befehle kamen jedoch nicht zur Voll⸗ ziehung, was zum Theil der Menſchlig keit der fran⸗ zoͤſiſchen Generale, zum Theil dem ſchuellen Vor⸗ ruͤcken der Alliirten zu verdanken iſt. Es bedurſte auch in der That dieſer neuen Grauſamkeiten nicht,
denn dieſe Gegenden waren durch das Hin⸗ und Her⸗ — 2
2⸗


