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dem Kern ſeiner Armee nach Dresden auf, wo er, ſo ſehr er ſich auch ſputete, kaum noch zur rechten Zeit ankam.
General St. Cyr, der mit 20,000 Mann zunuc geblieben war, um die boͤhmiſchen Paͤſſe zu beobach⸗ ren, ſah ſich außer Stand, ſeine Stellung gegen ei⸗
nen ſechs⸗ bis ſiebenmal ſtaͤrkern Feind zu behaup⸗
ten. Er warf ſich mit ſeinen Truppen nach Dres⸗ den, in der Hoffnung, mit Huͤlfe der neuerlich auf⸗ geworfenen Verſchanzungen die Stadt bis zur An⸗ kunft Napoleons vertheidigen zu koͤnnen. Die Alli⸗ irten, die auf ihrem Marſche nur wenig Widerſtand gefunden hatten, entwickelten ihre gewaltige, in vier Kolonnen abgetheilte Armee am 25ſten Auguſt
des Nachmittags um vier Uhr vor der Stadt und
ſchritten ſofort zum Sturme. Gelang es ihnen, Dresden zu nehmen, ehe Buonaparte ihm zu Huͤlfe kommen konnte, ſo war der Krieg ſo zu ſagen geen⸗ det, weil ſie dann auf ſeiner Verbindungslinie mit Frankreich ſtanden und ihn von allen ſeinen Huͤlfs⸗
quellen abſchnitten. 1 Der Angriffsplan war vortrefflich, aber in der
Ausfuͤhrung benahmen ſich die Alllirten nicht thaͤtig
genug. Das Zelchen zum Sturm haͤtte ſogleich ge⸗
geben werden ſollen, aber man wartete noch auf die Ankunft des Korps von Klenau und verſchob deßwe⸗ gen den Angriff bis auf den folgenden Morgen.
Am z6ſten bei Tagesanbruch ruͤckten die Ver⸗
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