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war der 10te Auguſt, der Tag, an welchem der Waf⸗ fenſtillſtand zu Ende ging, bereits verſtrichen und Oeſterreich zu den Alliirten uͤbergegangen. In der Nacht vom oten auf den Ilten ſtiegen auf allen Hoͤhen zwiſchen Prag und Trachenberg, wo ſich das 3 Hauptquartier des Kaiſers von Rußland und des Koͤ⸗ nigs von Preußen befand, Raketen in die Luft, und
verkuͤndeten dieſen Souverainen durch ihr ſtrahlen⸗
des Feuer, daß der Waffenſtillſtand aufgehoben ſey.
Metternich und Caulaincourt ſetzten ihre Unter⸗ handlungen fort, und Napoleon ſchien den Frieden, mit dem er bisher nur ſein Spiel getrieben hatte, auf einmal ernſtlich zu wuͤnſchen. Metternich beſtand auf der Forderung von Trieſt und der Hanſeſtaͤdte. Er verwarf die Ausdehnung des Rheinbundes, als
eine zur Unzeit vorgebrachte, faſt laͤcherliche Forde⸗
rung und verlangte die gleichbaldige Erklaͤrung der unabhaͤngigkeit Deutſchlands und der Schweiz. Buonaparte willigte endlich in Alles. Haͤtte er ſich am 28ſten Juni gegen Metternich oder vor dem loten Auguſt gegen den Kongreß in dieſem Sinne geaͤußert, ſo haͤtte der Friede zu Stande kommen
muͤſſen. Es iſt wahrſcheinlich, daß er ſich in dieſe Bedingungen, die er fuͤr demuͤthigend hielt, nicht ſo
leicht finden konnte, oder daß er dieſe Zugeſtaͤnd⸗
niſſe zu einer Zeit, wo ſie wahrſcheinlich verworfen
werden mußten, nur in der Abſicht gemacht hat,
um einetſelts den Krieg fortſetzen zu kͤnnen und
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