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abhaͤngigkeit der Staaten, wie fruͤher, verbuͤrgt wuͤrde. Das war aber nicht das Syſtem Napoloeons. Er
mochte irgend einem Sraate, der ihm im Kriege ge⸗
gen einen Dritten Beiſtand geleiſtet, gerne einen ganz anſehnlichen Theil der Beute goͤnnen, aber es vertrug ſich nicht mit ſeiner Politik, irgend jemand in Beziehung auf eine neutrale Macht das Recht ei⸗ ner ſchuͤtzenden Fuͤrſprache einzuraͤumen. Zufolge die⸗ ſes Syſtems ließ er Oeſterreich wiſſen, er ſey geſon⸗ nen, der preußiſchen Monarchte ein Ende zu machen, und habe ihm Schleſien zugedacht, wenn es mit ihm in dieſem Kriege gemeinſchaftliche Sache machen wolle. Aber zu ſeinem Erſtaunen fand er, daß Oeſterrelch, einer ganz andern Politik folgend, es ſeinem In⸗ tereſſe fuͤr angemeſſener halte, den Schwachen gegen den Starken in Schutz zu nehmen, als zum Behuf ſelbſtfuͤchtiger Zwecke der Alles verſchlingenden Herrſch⸗ ſucht des franzoͤſiſchen Gewalthabers durch die Fin⸗ ger zu ſehen. Auch uͤberzeugte ſich Oeſterreich gar bald, daß Napoleon durch ſein Ungluͤck nicht nachgie⸗ biger geworden ſey, ſeine Anſpruͤche auf Univerſal⸗ herrſchaft noch nicht aufgegeben habe. Er hatte ſich gegen den Senat und gegen den geſetzgebenden Koͤr⸗ per auf eine Art geaͤußert, die zu beweiſen ſchien, daß er entweder, ungeachtet der ihm in Rußland ge⸗ wordenen ſchrecklichen Lehre, von ſeinen Uſurpationen nicht abſtehen und auch auf ſeinen unvernuͤnftigſten
Anſpruͤchen beharren wolle; oder daß er ſchlechter⸗


