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reiche Ernte von Kriegern erſteht. Auch die Frei⸗ heit war im Spiel; und wenn eine Nation fuͤr ihre eigenen Rechte kaͤmpft, ſo vermag ſie gar viel. Eine groͤßere Ruͤſtung war durch einige Verfuͤgungen der Regierung bereits eingeleitet. Zwar hatte Napoleon der preußiſchen Armee ihren Beſtand vorgeſchrieben. Dieſer war auf eine jaͤhrliche Aushebung von fuͤnf⸗ undzwanzigtauſend Mann baſirt. Allein die Regie⸗ rung wußte ſich zu helfen, ohne den bisherigen praͤ⸗ ſenten Stand zu uͤberſchreiten, und zwar durch eine jaͤhrliche Aushebung von fuͤnfzigtauſend Mann in zwei Abtheilungen. Sobald die erſte Abtheilung ge⸗ hoͤrig eingeuͤbt war, wurde ſie nach Haus entlaſſen und hierauf die zweite zu demſelben Zwecke einbe⸗ rufen. Auf dieſe Art wurde die ganze preußiſche Jugend nach und nach wehrhaft gemacht und eine Armee gebildet, die, von der Liebe zum Vaterlande beſeelt, den Krieg gegen die Franzoſen als einen heiligen erkannte. Auch fuͤr Geſchuͤtz und Munition war geſorgt worden. Da dieſer Krieg kein Poſten⸗ oder Belagerungskrieg, ſondern ein Schlachten⸗ und Bajonettenkrieg werden ſollte, ſo hatte man das me⸗ tallene Geſchuͤtz in den vom Feinde nicht beſetzten Feſtungen umgegoſſen und in Feldgeſchuͤtz verwandelt. Es fehlte zwar an Geld, aber England war nicht karg, und die preußiſchen Edelleute und Buͤrger ſpeu⸗ beten reichliche Gaben. Selbſt die Frauen vertauſchten ihre Diamanten und Goldgeſchmeide zum Vortheil


