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fuͤr ſich ſelbſt zu handeln und das ihm von der Ge⸗ walt auferlegte Joch abzuſchuͤtteln. Dieſe Saite iſt in dem Manifeſte da beruͤhrt, wo es heißt:„auf ſich ſelbſt verwieſen, ohne Hoffnung, von einem Alli⸗ irten unterſtuͤtzt zu werden, der ihm ſogar die ge⸗
rechteſten Bitten abgeſchlagen hat, muß Preußen ſich
ſelbſt rathen, um wieder als Nation zu erſtehen. In
der Liebe und dem Muthe ſeines Volkes hat der
Koͤnig die Mittel geſucht, aus ſeiner bedraͤngten
Lage zu kommen und ſeiner Monarchie wieder die
Unabhaͤngigkeit zu verſchaffen, durch die allein ihre
kuͤnftige Wohlfahrt bedingt iſt.“
Der Kaiſer Napoleon nahm dieſe Kriegserklaͤ⸗ rung mit der Gelaſſenheit eines Mannes auf, der ſchon ſeit einiger Zeit darauf gefaßt war.„Ein er⸗ klaͤrter Feind,“ ſagte er,„iſt mir lieber, als ein Alliirter, dem nicht zu trauen iſt.“ Die Preußen dagegen vernahmen dieſelbe mit dem Entzuͤcken be⸗ friedigter Hoffnung; die Opfer, die ſie nicht nur willig, ſondern auch begierig brachten, beweiſen mehr, als irgend etwas, den allgemeinen Haß gegen Frank⸗ reich und die Gefuͤhle, diees waͤhrend ſeines G uͤcks geweckt hatte.
Man haͤtte glauben ſollen, daß ein ſo zu Bo⸗ den getretenes, ſo erſchoͤpftes Land, wi Nreußen, nur wenige Mittel zum Behuf der Kries hrung
wuͤrde aufbringen koͤnnen. Allein die Rache iſt wie eine Saat von Drachenzaͤhnen, aus der uͤberall eine
W. Scott's Werke. LVIL.


