93 wurde, rief er im Tone des Zweifels aus:„Ha Preußen?“ als glaubte er ſeine Sicherheit auf die⸗ ſer Straße gefaͤhrdet. Endlich entſchloß er ſich im Ernſte, aufzubrechen; indem er die Wuͤnſche, ſeine Geſundheit betreffend, mit der Bemerkung abſchnitt,
„haß er ſich nicht beſſer befinden koͤnnte, auch wenn
er den Teufel im Leib haͤtte,“ warf er ſich in den beſcheldenen Schlitten, der den Caͤſar und ſein Gluͤck trug. Die Pferde ſprengten ſo raſch davon, daß der Schlitten, als er außerhalb des Hofthors in der Dunkel heit verſchwand, faſt umgeworfen worden waͤre. Dies iſt die belebte Erzaͤhlung des Abbé de Pradt, der feierlich verſichert, daß er, wie ſehr er ſich auch beſtinnen moͤge, ſich keine Unrichtigkeit oder Ver⸗ geßlichkeit vorzuwerfen habe. Napoleon laͤugnet nicht, daß eine ſo lange Unterredung Statt gefunden, bo⸗ hauptet aber, der Abbé habe dieſelbe zu einer Car⸗ ricatur verzerrt. Er ſagt, er habe waͤhrend des Ge⸗ fpraͤchs einen Befehl fuͤr den Herrn Botſchafter hiß⸗ gekritzelt, unverzuͤglich nach Paris zuruͤckzukehren, der, wenn man erwaͤgt, was in Rußland vorgegan⸗ gen war, und was naͤchſteus in Polen vorgehen mochte, ſehr willkommen ſeyn mußte, beſonders, da es ſchien, daß er bald durch die Lanzen der Koſacken
3 eingeſchäͤrft werden wuͤrde.
Napoleon ſputete ſich auf ſeiner Reiſe ſo viel er konnte. Er hat ſpaͤter auf St. Helena verſichert, er ſey nahe daran geweſen, in Schleſien verhaftet


