Teil eines Werkes 
56. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 22. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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. 91 heirathen ſollte.(Dies ward in einem froͤhlichen Tone geſagt.)So konnte ich auch in Nußland den Froſt nicht verhindern. Jeden Morgen mußte ich hoͤren, daß in der Nacht zehntauſend Pferde gefal⸗ len ſeyen! Leben Sie wohl! Er nahm waͤhrend dieſer Rede wohl fuͤnf⸗ bis ſechsmal Abſchied, kam aber immer wieder auf denſelben Gegenſtand zuruͤck. Unſere normaͤnniſchen Pferde ſind weicher, als die ruſſiſchen ſie gehen bei einer Kaͤlte von zehn Gra⸗ den zu Grund. Mit den Menſchen iſt es eben ſo. So iſt zum Beiſpiel von den Baiern vielleicht kein Mann mehr ubrig. Man wird vielleicht ſagen⸗ daß ich mich zu lange in Moskau aufgehalten habe; das mag ſeyn, aber das Wetter war ſchoͤn der Win⸗ ter ſtellte ſich fruͤher ein als ſonſt uͤberdies erwar⸗ tete ich Friede. Am 5ten October ſandte ich Lauriſton ab, um Unterhandlungen anzuknuͤpfen. Ich dachte daran, nach St. Petersburg zu gehen, und haͤtte auch Zeit genug dazu gehabt, wie auch zu dem Mar⸗ ſche nach dem ſüͤdlichen Rußland oder nach Smolensk. Je nun, wir werden in Wilna Stand halten; Mu⸗ rat iſt dort. Ha, ha, ha! es iſt ein großes politi⸗ ſches Spiel. Wer nichts wagt, gewinnt nichts. Vom Erbabenen zum Laͤcherlichen iſt es nur ein Schritt. Die Ruſſen haben Charakter gezeigt der Kaiſer iſt von: ſeinem Volke geliebt ſie haben Scywaͤrme von Kofacken ein ſolches Koͤnigreich hat ſeinen Werth die Kronbauern lieben ihren Herrn