90
ich muß auf Oeſterreich und Preußen Acht geben, und auf meinem Throne vermag ich zu dieſem Zwecke
mehr, als an der Spitze meiner Armee. Alles, was geſchehen iſt, will nichts ſagen— es iſt ein bloßes Ungluͤck; der Feind kann gar kein Verdienſt anſpre⸗
chen— ich habe dieſe Nuſſen uͤberall geſchlagen—
an der Berezina wollten ſie mich abſchneiden— ich habe dieſen Eſel von Admiral geprellt—(der Name
— Tſchitſchakoff war fuͤr ihn ganz unausſprechlich)—
ich hatte gute Truppen und Kanonen— die Stel⸗
lung war trefflich— ein Moraſt von fuͤnfhundert Klaftern— ein Fluß—“ Dies wiederholte er zwei⸗ mal, ging dann auf den im neunundzwanzigſten
Bulletin zwiſchen Maͤnnern von ſtarker und ſchwacher Seele gemachten Unterſchied uͤber und fuhr fort:— „Ich bin ſchon ſchlimmer daran geweſen— zu Ma⸗ rengo war ich bis ſechs Uhr Abends geſchlagen— den andern Tag Herr von Italien— zu Eßling trat mir jener Erzherzog in den Weg— er har daruͤber, wie ich glaube, etwas bekannt gemacht— meine Armee war ſchon anderthalb Meilen vorgeruͤckt— ich ver⸗ ſchmaͤhte ſogar, irgend eine Anordnung zu treffen. Die ganze Welt weiß, wie dergleichen getrieben wird, wenn ich im Felde bin. Es war nicht meine Schuld, daß die Donau in einer Nacht um ſechszehn Fuß ſtieg— hah! ohne dieſen Umſtand waͤre die oͤſter⸗ reichiſche Monarchie verloren geweſen. Aber es war im Himmel geſchrieben, daß ich eine Erzherzogin


