46 ihn, was im Werke ſey, und was er ſeinerſeits zu thun habe, um in Uebereinſtimmung mit der Mol⸗ dauarmee der franzoͤſiſchen Armee den Ruͤckzug nach Polen abzuſchneiden. In Gemaͤßheit der ihm gewor⸗ denen Befehle ging Tſchitſchakoff zuerſt auf Schwar⸗ zenberg los, der die aufgeloͤste und geſchwaͤchte Ar⸗ mee Napoleons auf ihrem Ruͤckzug nach Polen zuerſt haͤtte aufnehmen koͤnnen. Als jetzt Tſchitſchakoff mit Macht erſchien, wurde dieſe franzoͤſiſch ⸗oͤſterreichiſche, oder eher oͤſterreichiſch⸗ ſaͤchſiſche Armee nach einigen Scharmuͤtzeln gezwungen, ſich hinter den Bug zuruͤck⸗ zuziehen. Der Admiral ließ hierauf den General Saken, einen tapfern und thaͤtigen Offizier, in die⸗ ſer Gegend ſtehen, mit dem Auftrag, Schwarzen⸗ berg und Regnier zu beobachten und im Schach zu halten, waͤhrend er ſelbſt gegen die Berezina zuruͤck⸗ ging, um, wie er hoffte, Napoleon in Empfang zu nehmen.
Am 14ten November gelang es dem Admiral, Minsk zu nehmen, einen unter den gegebenen Umſtaͤnden hoͤchſt wichtigen Ort, wo alle Vorkehrun⸗ gen getroffen waren, um die große Armee oder ihre Truͤmmer, ſobald ſie ſich Polen naͤhern wuͤrden, zu verpflegen und mit allen Beduͤrfniſſen zu verſehen. Auf dieſen Vortheil folgte ein anderer nicht minder wichtiger. Graf Lambert, einer von Tſchitſchakoff's Ge⸗ neralen, zog gegen Borizoff, das an der Berezina gerade


