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nun ſeinen Marſch nach dem Weſten beſchleunigte, wo man ſeiner mehr bedurfte.
Mit ritterlichem Muthe brach ſich Prinz Eugen Bahn durch dieſe Horde, und nahm ſein Nachtquar⸗ tier in der Stadt. Da er aber ſein Gepaͤck und den groͤßten Theil ſeines Geſchuͤtzes und ſeiner Munition verloren hatte; da ſeine Reiterei ganz aufgerieben war, ſo ſah er ſich außer Stand, ſeinen Marſch nach
Witepsk zu Oudinot, dem er nichts mehr nuͤtzen
konnte, fortzuſetzen. Er entſchloß ſich daher, ſich
wieder mit der großen Armee zu vereinigen und
nahm zu dieſem Behuf ſeinen Weg uͤber Wladime⸗ rowa nach Smolensk, wo er, von den Koſacken be⸗ gleitet, am 13ten November in dem elendeſten Zu⸗ ſtande ankam, nachdem ihn der Marſchall Ney, wie wir ſpaͤter ſehen werden, unterwegs aufgenommen hatte. 5
Der Kaiſer, der am 3ten und aten November in Stakawo Halt gemacht hatte, kam am 5ten nach
Dorogobuſch, wo er die Nacht zubrachte.
Am 6ten November nahm der ſchreckliche ruſſt⸗ ſche Winter ſeinen Anfang, den die Franzoſen bis jetzt noch nicht kennen gelernt hatten, obgleich die Witterung kalt und unfreundlich geweſen. Die Sonne verſchwand, ein kalter duͤſterer Nebel legte ſich auf die Armee und fiel bald in großen, breiten Schnee⸗ flocken auf die Soldaten herab, die dadurch erkaͤltet
und zugleich geblendet wurden. Indem ſie ſich ab: muͤhten,


