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55. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 21. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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gungen der franzoͤſiſchen Soldaten, demſelben Ein⸗ halt zu thun. Napoleon, durch den Laͤrm geweckt, eilte ſelbſt an Ort und Stelle, und begab ſich von da, als das Feuer gedaͤmpft ſchien, nicht mehr in ſein erſtes Quartier nach der Vorſtadt, ſondern nach dem Kremlin, dem Erbpalaſte des einzigen Herr⸗ ſchers, den er als ebenmaͤchtig behandelt und uͤber den er durch ſeine ſiegreichen Waffen jetzt ein an⸗ ſcheinend unermeßliches Uebergewicht erlangt hatte⸗ Doch ließ er ſich durch die erhaltonen Vortheile nicht blenden, ſondern ſchrieb bei dem Scheine des bren⸗ nenden Bazars mit eigener Hand Worte des Frie⸗ dens an den Kaiſer Alexander. Ein ruſſiſcher Stabs⸗ offiz ier, der als krank in Moskau zuruͤckgeblieben war, erhielt den Auftrag, dieſen Brief zu beſtelleu, der aber ohne Antwort geblieben iſt.

Nachdem es Tag geworden, waren die Flammen verſchwunden, und die franzoͤſiſchen Offiziere ſaͤum⸗ ten jetzt nicht, ſich in den verlaſſenen Palaͤſten, je⸗ der nach ſeinem Geſchmacke, einzuquartiren. In der Nacht kam in den noͤrdlichen und weſtlichen Stadt⸗ vierteln wieder Feuer aus. Da der groͤßte TCheil der Haͤuſer aus Holz erbaut war, ſo griff das Feuer mit reißender Schnelligkelit um ſich. Man ſchrieb dies anfangs den Feuerbraͤnden und Funken zu, die vom Winde uͤberall hingetrieben wurden; man bemerkte aber bald, daß, ſo oft der Wind ſich drehte, was in

dieſer ſchrecklichen Nacht dreimal geſchah, ſich ſtets