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Graͤueln, die ſie in der Stadt veruben moͤchten, el⸗ nen ſchreckl lichen Begriff machten, ſo verließen nicht
nur der hohe Adel und die Honvratioren, ſondern
auch die Handwerker und andere gemeine Leute die Stadt zu Tauſenden, waͤhrend der Gouverneur, der ſtets die Sprache der Zuverſicht fuͤhrte, zugleich Allem aufbot, um die Auswanderung anzuordnen und zu beguͤnſtigen. Die Archive und oͤffentlichen Kaſſen wurden fortgeſchafft; die Magazine, beſonders die der Lebensmittel, in ſoweit es die Zeit erlaubte, geleert, und die Straßen, beſonders die ſuͤdlichen, fuͤllten ſich mit langen Zuͤgen von Wagen, mit dich⸗ ten Haufen von Maͤnnern, Weibern und Kindern zu Fuße, die die Hymnen ihrer Kirche ſaͤngen, und ihre Blicke oͤfters nach der herrlichen Stadt zuruͤck⸗ warfen, die nun bald ein Schutthaufen werden ſollte. Die große rufſiſche Armee langte in der Naͤhe
der Hauptſtadt, in der Stellung von Fili au, nicht, um die heilige Stadt zu vertheidigen, ſondern, wie man jetzt offen geſtand, um durch die dem Untergang Ge⸗ weihte zu ziehen, die Beſatzung derſelben und alle kreitbaren Buͤrger mit ſich zu nehmen und die Haupt⸗ ſadt ihrem Schickſale zu. uberkaſſen. Am 14ten Sep⸗ tember zogen die rufſtſchen Truppen mit geſenkten Blicken, mit aufgerollten Fahnen, ohne Trommel⸗ ſchlag, durch die Straßen der Hauptſtadt und zum Kelomnathore hinaus. An ſie ſchloßen ſich die bis jetzt noch zuruͤckgebliebenen Einwohner groͤßtentheils


