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rade hier zu verwenden, war ein Fehler, den aber Napoleon vielleicht nicht vermeiden konnte, weil er ſeine neuen, in Bezlehung auf Polen ſo argwoͤhn i⸗ ſchen Verbuͤndeten ſchonen mußte. Die Bewohner von Volhynien ſind naͤmlich Polen, die unter dem ruſſiſchen Zepter ſtehen. Waͤren franzoͤſiſche Trup⸗ pen, oder diejenigen des Großherzogthums Warſchan in Volhynien erſchienen, ſo wuͤrden die Bewohner wahrſcheinlich bewaffnet aufgeſtanden ſeyn, um ſich frei zu machen. Aber ſie fuͤhlten ſich hiezu eben nicht verſucht, als ſie nur Oeſterreicher unter ſich ſahen, die noch in Gallizien geboten, und deren Kaiſer, ſo gut wie Alerander, durch die Wiederher⸗ ſtellung der Unabhaͤngigkeit Polens nur verlieren konnte.
Zwiſchen den beiden Fluͤgelkorps von Macdonald und Schwarzenberg befand ſich die franzoͤſiſche Haupt⸗ armee in drei große Maſſen abgetheilt. Der Kat⸗ ſer zog mit ſeiner Garde, von welcher Beſſieres die Reiteret, die Marſchaͤlle Leſobyre und Mortier die Infanterite befehligten. Unter den unmittelbaren Befehlen des Kaiſers ſtanden uͤberdies noch die drei Armeekorps von Davouſt, Oudinot und Ney, die mit den Reiterbiviſionen von Grouchy, Montbrun und Nanſouty nicht weniger als zweimalhundert und fuͤnfzigtauſend Mann betrugen und bereit waren, vorzubrechen und die ihnen entgegenſtehende ruſſiſche Armee, die Weſtarmee genannt, zu Wbermältigen.
orke 7 Verke. LV.


