18
England, zufolge der mit Ferdinand dem Siebenten und den fpantſchen Cortes eingegangenen Verbind⸗ lichkeiten, ſolche nicht auzuerkennen vermoͤge.
Die Korreſpondenz ward nicht weiter fortgeſetzt. Jener Antrag des Herzogs von Baſſano bekundet aber den Starrſinn Napoleons, der, indem er ſich um den Frieden bewarb, ſchlechterdings nichts fah⸗ ren laſſen wollte, als was der Krieg eben außer ſei⸗ nem Bereich geſtellt hatte, gleichwohl aber von Eng⸗ land daſſelbe Koͤnigreich Spanien verlangte, das noch der Gegenſtand eines blutigen Streites war. Man erſah auch daraus, welch unredliche Sprache er fuͤh⸗ ren konnte, um diejenigen zu beruͤcken, mit denen zer unterhandelte. Er hatte bei manchen, zum Theil von uns erwaͤhnten Veranlaſſungen es als einen heiligen und underletzlichen Grundſatz aufgeſtellt, daß die Prinzen ſeines Hauſes, auch wenn ſie auf fremde Throne berufen wuͤrden, noch immer die Untertha⸗ nen Frankreichs und die Vaſallen ſeines Kaiſers bleiben, und als ſolche verbunden ſeyn ſollten, das Intereſſe des letztern mehr als dasjenige der von ihnen beherrſchten Laͤnder zu beachten. Unter Be⸗ rufung auf dieſen Grundſatz hatte er den Koͤnig von Holland zur Abdankung gezwungen; wie konnte er nun erwarten, daß man ihm glauben wuͤrde, als ets vorſchlug, Spanien unter Joſeph unabhaͤngig zu mo⸗ chen, d. h. unter demſelben Koͤnig, der nicht einmal


