14 die Zeit kam bald, wo der Senat ſeine Ktauſel ne exeat regno, in Beziehung auf dieſe hundert Kohor⸗ ten wieder zuruͤcknahm, und iod diefelben entweder
durch ihren eigenen Ungeſtuͤm oder durch das Gebot ihrer Fuͤhrer auf entfernte, blutige Schlachtfelder getrieben wurden, von denen nur wenige zuruͤckzu⸗ kommen das Gluͤck hatten. 1 Noch bebte die Frage uͤber Krieg und Frieden in den Wagſchalen, als aus Spanken die Nachricht einging, Lord Wellington habe den Feldzug mit ei⸗ ner eben ſo gluͤcklich gedachten als kuͤhn ausgefuͤhr⸗ ten Unternehmung eroͤffnet. Cindad Rodrigo, deſſen Feſtungswerke die Franzoßen ſehr verſtaͤrkt hatten, war einer der Schluͤſſel der ſpaniſch⸗vortugieſiſch Grenze. Lord Wellington hatte dieſe Feſtung, wie wir geſehen haben, im vorigen Jahre berennt, mehr zum den General Marmont zum Entfatz derſelben herberzuziehen, als in der Hoffnunz, den Platz ſelbſt zu nehmen. Allein zu Ende Derembers 1811 ver⸗ nahmen die Franzoſen mit Erſtannen und Schrecken, daß die engliſche Armee vör Ciudad Rodrigv erſchie⸗ nen ſey, die Laufgraͤben eroͤffuer und ſchon ihre Bre⸗ ſchebakterien vollendet habe. 1 Marmont ſetzte nochmal alle ſeine Truppen in BeVwegung, um den Fall eines Platzes zu verhindern, der füͤr beide Theile von der groͤften Wichtigkeit war. Er konnte allerdings hoffen, daß ihm der Ent⸗ ſatz gelingen werde, weil Cindad Rodrigo, noch ehe


