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54. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 20. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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es leicht moͤglich war, der Krieg mit Niederlagen beginnen ſollte. Die ſtaͤrkſten Feſtungen in Preußen waren in den Haͤnden der Franzoſen, die Armeeſdes Koͤnigs betrug nicht mehr denm vierzigtauſond Mann, und es warkeine Zeit die Nationaltruppen zu be⸗ waffnen oder zu organiſiren. Umumit dieſen vier⸗ zigtaufend. Mann, oder mit dem Theil derſelben⸗ den man aufbringen kvunte, eine Vereinigung zu be⸗ werkſtelligen, haͤtte Alerander den Krieg, uͤbereilen V und eine ſtarke Armee nach Schleſien zur Aufnahme der preußiſchen Truppen ſenden muͤſſen. An den Ort ihrer Beſtimmung gekommen, wuͤrde aberedieſe Armee nalle Streitkraͤfte Frankreichs, Sachſens und des Rheinbundes in der Fronte, und die Truppen 3 des Großherzogthums Warſchau, wahrſcheinlich durch ein oͤſterreichiſches Huͤlfskorys verſtaͤrkt, im Nuͤcken gehabt haben.Durch dieſes uͤbereilte Vorruͤcken baͤtte man das Beiſpiel von Oeſterreich nachgeahmt, das in den ungluͤcklichen Feldzuͤgen von 1805 und 189, um ſich Alliirte zu verſchaffen, ſeine Armeen uͤber Hals und Kopf nach Batern geſchickt und den⸗ felben dadurch die entſcheidenden Niederlagen von ülm und Eckmuͤhl zugezogen hatte. Auch das Bei⸗ ſpiel, das Preußen im Jahre 1806 gegeben, wo der Herzog von Braunſchweig nach Sachſen vorgerannt war und dafuͤr bei Jena buͤßen mußte, war abſchrek⸗ kend genug. Aus dieſen allerdings warnenden Vorgaͤngen hat⸗