104
und Schirmvogt anzuerkennen., Dazu werde es aber nicht kommen, da es Frankreich in ſeiner Ge⸗ walt habe, durch ejne⸗ ſchöͤueude Behandlung dieſer Staaton ſich ihrer Treue zu verſichern. Unter dieſer Bedingung wuͤrden die genannten Staaten die Luſt verlieren, ſich un Rußtand anzuſchließen; Frankreich wäͤrde keinen Grund mehr haben, auf dieſe Macht eiferfuͤchtig zu ſeyn und ſich mit derſelben in einen Zweifelhaften Kampf einzulaſſenen a Sar nau Man häͤtte hinzufuͤgen koͤnnen obſchon es ſich nicht gut ſagen ließ, daß in dieſer Hinſicht fuͤr Frankreich nichts leichter geweſen ſeyn wuͤrde, als ſeine Politik zu Gunſten jener kleineren Staaten zu mildern, fuͤr die ſich Rußland etua werwenden moͤchte= ZimsDieſe Politik war bis jetzt ein gleichfoͤrmiges Syſtem von Beleidigungen und Drohungen geweſen. „Frankreich hatte ſeinen Einfluß in Europa nicht ſo⸗ wohl den Beſtimmungen der Staatsvertraͤge, als der Furcht zu verdanken, mit der man ſich an die avorigen Kriege erinnerte. Alle Staaten von Deutſch⸗ zland fuͤhlten die traurigen Wirkungen der despoti⸗ ſſchen Gewalt, die von Maͤnnern geubt wurde, die ſſich, gerade wie Napoleon und ſeine militaͤriſchen Statthalter, in einer ganz neuen Stellung befanden. z⸗Auf der andern Seitenkonnten Napoleon und ſeine Trabanten, im Bewußtſeyn ihrer Schuld, ſich der „Furcht nicht erwehren, daß die unterjochten Voͤlker bei einer günſtigen Gelegenheit gegen ſie aufſtehen


