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Feinde geweſen. Durch die Dazwiſchenkunft Oeſter⸗ reichs waren die Fortſchritte Nußlands in der Tuͤr⸗ kei mehr als einmal gehemmt worden, auch hatte ſich Oeſterreich ſeiner Vergroͤßerung im ſuͤdlichen Eu⸗ ropa widerſetzt. Durch ſeine Familienverbindung mit dem Hauſe Habsburg war Buonaparte fuͤr Rußland noch furchtbarer geworden; es war zu beſorgen, daß er mit Oeſterreich gegen Rußland gemeinſchaftliche Sache machen moͤchte, ſelbſt in ſolchen Angelegenhei⸗ ten, die Frankreich nicht unmittelbar betrafen.
Solche Verdachtgruͤnde konnten aber fuͤglich uner⸗ oͤrtert bleiben. Rußland beſchwerte ſich und mußte ſich uͤber Frankreich beſchweren, ſobald und ſo lange Napo⸗ leon ſich berausnahm, fuͤr daſſelbe, ſo wie fuͤr andere Nationen in Bezlehung auf Handelsangelegenheiten ünd andere Gegenſtaͤnde denken und entſcheiden zu wollen, in welchen jeder unabhaͤngige Staat gerne als ſolcher nur nach ſeinem eigenen Gutduͤnken ver⸗ fahren will. Dies war der wahre Stand der Sache. Um Napoleons Bundesgenoſſe zu bleiben, mußte Alexander ſein Vaſall werden; beſtand er auf ſeiner unabhaͤngigkeit, ſo ward er ſein Feind; und es iſt nicht zu verwundern, daß ein ſo ſtolzer und maͤchti⸗ ger Herrſcher, wie der Czar, lieber das Gluͤck der Waffen verſuchen, als den Glanz oder die Unabhaͤn⸗ gigkeit ſeiner alten Krone in Gofahr bringen wollte.
Auch die Zeit ſchien fuͤr den Widerſtand ſo guͤn⸗ ſtig, als Rußland ſie nur immer erwarten konnte.
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