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zog er ungeſaͤumt aus Caſtilien ſo viele Verſtaͤrkun⸗ gen an ſich, ais er konnte. Er brachte eine anſehn⸗ liche Macht zuſammen und ergriff vierzehn Tage nach ſeinem Ruͤckzuge aus Portugal die Ofſenſive wieder, um die Feſtung Almeida, die einzige noch uͤbrige Trophaͤe ſeines ſiegreichen Vormarſches, zu entſetzen.
Lord Wellington ſchlug die Schlacht nicht aus, die
am 5ten Mai bei Fuentes d'Onoro Statt fand. Das
Gefecht war hartnaͤckig, und der franzoͤſiſche Gene⸗
ral erlitt eine Niederlage, ungeachtet ſeiner Ueberle⸗ genheit, beſonders an Reiterei. Er zog ſich hierauf von der portugieſiſchen Grenze zuruͤck, nachdem er
zuvor den Befehl zur Ruͤumung von Almeida gege⸗
ben, die der franzoͤſiſche Kommandant mit vieler
Geſchicklichkeit zu bewerkſtelligen wußte.
„Weiter ſuͤdwaͤrts focht Lord Beresford gleichfalls eine ſchreckliche und blutige Schlacht. Das Treffen
blieb gewiſſermaßen unentſchieden, doch konnte Soult, der die Franzoſen befehligte, ſeinen Zweck nicht er⸗
reichen, d. h. die belagerte Feſtung Badaioz nicht ent⸗
ſetzen. Die Britten waren ſonach in Portugal ſo⸗
wohl als an der Grenze durchaus gluͤcklich geweſen, und ihre Landsleute zu Hauſe ſchoͤpften neue Hoff⸗
nungen, neuen Muth.
Auch Cabi r, das noch aͤbrige Bollwerk der Pa⸗
trioten, war Zeuge eines glaͤnzenden Gefechts gewe⸗ ſen. General Graham hatte im Maͤrz 1811 mit ei⸗ nem Korps brittiſcher Truppen einen Ausfall ge⸗
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