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lionen Franken, die ſie bereits an Frankrelch bezahlt hatten, glaubton ſich die Hollaͤnder das Recht erkauft aizu haben, ihre Handelsgoſchaͤfte, ſo gut ſie konnten, fortzuſetzen,(und ſtanden mit der Geuehmigung ih⸗ res Ko igs Lndwig in einem Wettehre mit Gngtag, ander jetzt aufhoͤran ſollte, in zug ſchin dnt ſ rn
Napoleon befahls ſeinem Bruder untera vielen Drohungen, ſeine Unterthanen zu einer ſtrenge⸗ ren Beobachtung des Continentalſyſtems anzu⸗ whalten; dieſer„legtendie dringendſton Bitten fuͤr ardas Volk tein, uͤber das er geſetzt war. Die bei⸗ den Bruͤder wurden immer hartnaͤckigert, und als der Kaiſer zuletzt ſah, daß er ſeinen Bruder weder durch Drohungen, noch durch gute Worte dahin briu⸗ gen koͤnne, ſich zur Unterdruͤckung Holtands herzugeben, gab er ihm zu verſtehen, daß er durch feinen Sturrſinn ſich noch um den Thron bringen werde. In einem Berichte des Miniſters Champagny, Herzogs von Cadore, hieß es, Ludwigzbeſinde ſich auf dem Threne von Holland in iner Stellung, in der er ſeine un⸗ verjaͤhrbaren Pflichten gegen Frankreich und ſeine „Familie mit dem Intereſſe, das er an dem Gedei⸗ hen des hollaͤndiſchen Handels nicht umhin koͤnne, zu nehmen, nicht mehr recht zu vereinigen wiſſe Um dieſem Widerſtreit in der Bruſt ſeines Bruders ein Ende zu machen, ſey der Kaiſer daher geſonnen,
den ven ihm auf den ho llaͤndiſchen Thron befoͤrder⸗ ten franzoͤſiſchen Prinzen wiederzuruͤckzubernfen, in⸗


